Dieses Blog zieht um


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Und irgendwann wird da auch was stehen

Lokalvogonen


Lokalvogonen

Letzte Woche musste ich ein Dokument aus dem Kreis Verwaltungs Referat besorgen: Eine Daueraufenthaltsbescheinigung für Bafög. Den Löwenanteil (für Bafög) hat meine Mutter erledigt (ich verstehe auch nicht ganz wie sie das macht, Hut ab). Nach dem ‚Frühstück‘ (also gegen 4) ging ich ins KVR zum Expressschalter. Der Expressschalter war allerdings nicht im eigentlichen sinne ein Schalter, sondern viel mehr ein Warteraum. Der Raum wurde von Neonlampen und von grünen Beleuchtungsanlagen im IKEA-Stil beleuchtet. Zusammen legten beide Lichtquellen einen Matrixartigen grünen Schleier auf die Szenerie. Vor dem Fenster waren Überwachungskameras zu sehen, Zwei Stück, unterstützt von darunter montierten Flutlichtern. Der Raum war von Stühlen bevölkert und die bereits wartenden Menschen wirkten nur wie Statuen, die dazu dienten, den Stühlen zu gefallen. In der Mitte des Raums war eine Säule, daran war einer dieser Apparate montiert, die einem die Stimmung verdarben, indem sie einem eine Wartenummer zuwiesen. An den Wänden hingen drei Bildschirme, die synchron die Vorteile des neuesten elektronischen Identifikationsblödsinns verbreiteten und wenn sie das nicht taten Klischees über die Kulturen der anwesenden Ausländer verbreiteten. Gehirnmatschung vom feinsten also.
Ich zog mir eine Wartenummer und etwa eine Dreiviertelstunde später kam ich dran (das ‚Express‘ hatte offenbar seine Wirkung getan). Ich betrat den Raum, der mir zugewiesen worden war in dem die hübsche, junge, entnervt aussehende Frau die mich dort erwartete etwa 30 Sekunden brauchte um mich ans andere ende des hauses zu verweisen (was für mich etwa Fünf Minuten Fußweg bedeutete). Dort teilte mir die hübsche, junge, entnervt aussehende Frau mit, dass sie gleich schließen würden und ich doch bis morgen warten solle. Ich übte noch kurz den schnellsten weg von Eingang zu Schalter ein und ging dann nach hause.
Am nächsten Morgen um halb Acht stand ich zusammen mit Fünfzehn anderen Gequälten vor dem Eingang und wartete darauf hereingelassen zu werden. Wurde ich dann auch: Ein Security Mann kam majestätisch auf uns zu und schloss uns Wartenden auf. Er wurde sofort zur Seite gedrängt. Ich spurtete (bzw. das was man um diese zeit als spurten bezeichnen kann, also schlenderte) in Richtung des Schalters. Dort standen schon Zwei verschwitzt aussehende Mitmenschen vor mir in der Schlange, aber ich kam ziemlich schnell dran. Und dann, als ich endlich bereit war den Prozess zu beginnen, kam der Schlag: ich hatte ein Passfoto vergessen.
Die nächsten Zehn Minuten brachte ich mit dem Versuch zu, dem Passfotoautomaten Herr zu werden: Erst knöpfte mir das Ding 7.50€ ab und dann sollte ich auch noch meine Augen nach der Augenlinie ausrichten, was ein Problem war, da sie sich in etwa auf Höhe meines Bauchlabens befand. Irgendwann schaffte ich es auch und einige genervt aussehende, junge, hübsche Frauen später, besaß ich dann auch mein Papier.

Malteser Drückerklonnen sind Drottel


Ich war gestern am Ostbahnhof unterwegs und kam auch an einem jener Stände vorbei, an denen Menschen stehen und den Versuch unternehmen, einem ins Hirn zu hämmern, dass man gerade ihrer Organisation etwas spenden solle: Einer der Scouts spricht mich an: »Wie alt bist’n du?« Müder Blick, Kaugummi im Mund, eine Malteser Jacke. Er scheint damit zeigen zu wollen, dass er Freude an seiner Arbeit hat. Ich stelle natürlich die Obligatorischen fragen: Was er mir denn verkaufen wolle und an welchen Gott ich seiner Jacke Meinung nach glauben solle. Diese fragen verwirrten ihn aber offenbar etwas, denn das Motivationsklötzchen macht blos auf dem Absatz kehrt und bedeutet mir ihm zu folgen.

Normalerweise hätte ich so einen Spezialisten jetzt gleich demontiert. Nicht argumentativ sondern nervlich. Aber da ich eine ungefähre Idee von dem was Mateser ist bin ich doch gnädig und folge ihm. An dem Stand angekommen dreht sich mein Menschenbearbeiter wieder zu mir um und hält mir einen kleinen schwarzen Ordner entgegen und blättert auf die erste Seite um. Das kommentiert er mit einer Mischung aus Sicherheit und Mund-hängen-lass-heit die man blos bewundern kann; Er sagt: »Malteser – kennst ja!«. In der Tat zeigt die soeben aufgeschlagene Seite eine Einführung in »Was ist Malteser?« an.» Er blättert weiter durch den Ordner, wobei er mir jedes Mal genug Zeit gibt eine Seite zu lesen. Über die Seite »Malteser undurch den Ordner, wobei er mir jedes Mal genug Zeit gibt eine Seite zu lesen. Über »Maltäser und das Christentum« blättert er weg.
Nun bin ich verwirrt: Was für eine ausgefuchste Strategie steckt hinter seinem Verhalten. Niemand würde versuchen auf diese schlappe art Werbung zu machen. Oder?
Nach etlichen Seiten kommt dann auch eine Pointe: »Du weist ja, es gibt jetzt keinderung nen Zivildienst mehr und da fehlen Leute in der Altenpflege.«
Ich, vorschnell mit meinen Schlüssen, Presche vor: »Für was für Aufgaben braucht ihr denn Leute?« Doch meine Furchen der Verwunderung werden noch etwas abgesenkt, denn so klar die Argumentation, so unsinnig die Folgerung: »Wir brauchen Geld«. Die tiefen Furchen der Verwunderung, die mein Gesicht durchziehen unterlaufen einer weiteren Vertiefung. Es liegt vermutlich an mir, aber mir scheint die Argumentation inkohärent. Das ist jedenfalls der Moment in dem ich mich umdrehe und gehe, das ist Zeitverschwendung.

Gut, dass Drückerkolonnen so dumm sind.

Bohnen-Schinken-Röllchen


Omnomnom.. In Schinken gerollte Bohnen mit ganzen Champions, Zwiebelringen und viel Knoblauch. Drauf drauf Emmentaler. Die Bohnen vorher Kochen und alles in Butter anbraten.

Tomaten und Mozarelle und danach Obstsalat.

Shitty software is Adobe


In the past, there where letters as a form of literature, today there are emails … and bug reports. Today I worked on something for the Nooblounge, but i wasn’t quite able to, because Photoshop was a little … balky. I do expect such a behavior from a jackass, not from a application.

Because I neither new where the next adobe-office (or whatever) was nor had some eggs in readiness, so I decided to, one again, write a bug report:

Instable software is Fucking Instable

(I am actually quite annoyed by this.
Using your software, I always have to fear, that my computer gets struck down by the next Zero-Day-Code-Injection-Feature and joins some wibbely-wobbely botnet sect where the prophet is some ex-13-year-old-kid with an serious acne (ex-)problem (the kind of criminals you cannot imagine exist).
I just want photoshop to stay alive long enough to do at least one save, not crashing at about 42,14%.
Everything else, about you and software engeniering is hopeless anyway: Concepts like threading, nonblocking IO or not writing zero to every bit of memory you can get seem just to be to complex.

THIS BUG REPORT DIALOGUE CRASHED WHILE TYPING THE LAST REPORT (it’s brothers and sisters, the five processes called AdobeCrashDaemon had to be killed manually, WITH -9!))

Let’s deploy Adobe as a synonyme for shitty („What happend?“ – „I injured my knee“ – „Ohh, thats adobe!“).

SoundflowerS


Yesterday @Monoxyd asked on twitter if there was a way to create a few virtual devices devices.
Here is a very plain hack: I renamed the device and soundflowerbed multiple times and created a lot of overhead, but it is now possible to create multiple Soundflower Devices:

Download:
Dropbox: http://dl.dropbox.com/u/13371134/Projects/Dump/Soundflowers.zip
MediaFire: http://www.mediafire.com/?1u3skalv09fw4fu

Galerie

Christliche Kondome

Diese Galerie enthält 3 Fotos.


Katholiken: Mormonen: Wookies:

Mein tag: 4. Mittag


Es war hier nun einige Zeit lang Funkstille, dass lag nicht zuletzt daran, dass ich mir nicht ganz sicher bezüglich meines Mittags bin. Wenn ich versuche mich darauf zu Konzentrieren entgleitet mir dir Realität, wie einem McDonalds-Verkäufer der Lebenswillen. Vielleicht liegt es an den Schweren Verletzungen, vielleicht an der Schwülen Luft, doch diese Tageszeit ist zumeist geprägt von psychedelischen formen und niegesehenen Farben.

Um an den letzten Teil anzuknüpfen werde ich genau dort fortfahren: Auf meinem Schreibtisch steht ein Schwarzes Aufmerksamkeitsloch. Dunkel, geheimnisvoll, dennoch merkwürdig einladend schimmert der schwarze See aus Desinformation vor mir. Zärtlich umschließen meine Hände die Maus, ich streichele ihren rücken und Arbeite mich über das Kabel langsam zur Schambeknopfung vor. Sogleich ist der Einschaltknopf gedrückt und mein innerstes kehrt sich nach außen, allein um dieses lang vermisste Organ wieder in sich aufzunehmen.
Der Übergang aus dem Vorspiel ist fließend, während mein Körper noch braucht um sich an die neue Situation zu gewöhnen fährt bereits mein Browser hoch und läd die ersten Fragmente von HTML-Code: http://goatse.ragingfist.net/ (NIEMANDSOLLSICHBESCHWERENICHHÄTTENICHTGEWARNT CLICKTDENLINKNICHT). Doch meine Aufmerksamkeitsspanne ist kurz, beinahe zu Kurz, also versuche ich es 2leep-Style. Es funktioniert und ich beginne auf einem sinusförmigen Spannungsbogen zu reiten, dessen schwächste Bereiche den Erzählungen eines in die Jahre gekommenen Türstoppers entspricht, der Höhepunkt entpuppt sich jedoch als Tango-tanzende Giraffe mit einem Styroporhut auf den „alias 1337=“sudo“; 1337 Sandwich“ graviert ist.
Jetzt kann ich endlich prokrastinieren ohne Schlechtes gewissen zu haben.

P.S. Ich möchte nur mal klarstellen, dass mein Fetisch in meinem Blog nicht korrekt dargestellt ist. Normalerweise sind CDs auch mit im Spiel.

Angst vor Spiegel


IMG: Spiegel Headline – 'Vom klugen umgang mit der Angst'
Es ist leider nicht richtig zu sehen, aber die Überschrift lautet „Vom klugen umgang mit der Angst“

Na klasse. Spiegel zeigt uns wie man mit der Angst umgeht, also: Schüren! Nur schlechte Nachrichten sind Gute nachrichten, wer will schon wissen dass alles gut läuft. Die Angst-suggestierende Überschrift ist also ein voller Erfolg. Weiter So!


By jacksondahlen

Normalpinguin


Ich möchte euch eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die mir auch jetzt, nach so vielen Jahren, noch im Gedächtnis ist, als währe sie mir erst gestern erzählt worden. Auch eine Frau kommt darin vor! Ihr Name war – nun sagen wir mal ihr N war Annelise Käterchen. Und ich war – sagen wir mal ich war Otto von Normalpinguin. Mein Schwanz war damals ganz lang und stark. Majestätisch reckte er sich über meinen Kopf und jeder Staunte über seine Beweglichkeit. Ja, das waren noch glückliche Zeiten: Kein anderer konnte damals gegen mich antreten. Ich war der Stärkste und hatte am Meisten Kondition außerdem kam ich schnell wie ein Kaninchen, das man aus dem 15. Stock eines Hochhauses fallen lässt und konnte schon einen Lidschlag später wieder verschwunden sein. Vor wie vielen Jahren es war, ob es ein Montag oder Donnerstag war kann ich nicht sagen, doch die Sonne schien hoch von den Wipfeln der Umgebenden Bäume und tauchte unser Spiel ein einen tiefgoldenen Schein. Ich flog durch die Luft und griff einen Ast nur um mich im nächsten später schon wieder im Flug zu befinden. Doch meine Rosa-Grüne Stimmung färbte sich plötzlich Tiefgrau als ich einen Ast verpasste und wild jodelnd in die Tiefe stützte. Immer schneller flogen die Blätter an mir vorbei bis ich sie nur noch als eine psychedelische Masse wahrnehmen konnte. Mein Verstand begann zu driften, wanderte zu der Koalafamilie, die weit unter mir Familienrat abhielt, zu dem Kolibri, der neben mir sein Spiel spielte, zu den Wassertröpfschen die wie winzige Diamanten im Schein der aufgehenden Sonne funkelten und der Szenerie etwas merkwürdig Arrogantes gaben, etwas „Ich bin viel besser als andere Szenerien“. In diesem Moment riss mich etwas aus meinen Gedanken und mit diesen Gedanken verschwand auch die kurze Anwandlung heilsamen Größenwahns. Ich erkannte nun auch, was mich aus meiner Trance gerissen hatte: Über mir schwebte ein Koala-Familienrat der offenbar versuchte mich im Schnellverfahren wegen unangebrachter vertikaler Beschleunigung Unbeteiligter zu verurteilen. Die Richter richteten, doch das Urteil konnte nicht vollstreckt werden, denn in diesem Augenblick fielen ich und die Koalas wie Reife Äpfel auf den Humusboden, wobei die Koalas mich offenbar für ein Sprungtuch hielten. Für einen Moment blieb ich liegen, denn ich hatte das Bewusstsein verloren nach einigen Minuten kam ich jedoch wieder zu mir und reckte alle Glieder. Irgendetwas fühlte sich merkwürdig an, da stimmte etwas nicht: langsam drehte ich mich um die Eigene Achse und sah an mir herunter. Da wo früher mein Schwanz gewesen war, klaffte nun ein 3 cm tiefes Loch und als ich das sah durchzuckte mich die Erkenntnis wie der Blitz den Supraleiter: Mein Schwanz mochte mich nicht mehr, hoffentlich wird er als Liane glücklich dachte ich mir und begutachtete das Namensschild eines Koalas auf dem Käterchen stand.